Spezielle Planung Sind alle umgebenden Planungen gemacht muss natürlich auch am Ort der Implantation geplant werden wie, und mit welchem Aufwand die Implantation durchgeführt werden muss. Wesentlich für die feste Verankerung eines Implantates ist ein ausreichendes Knochenlager. Grundsätzlich ist eine Implantation um so einfacher ist, je mehr Knochen in der Höhe und in der Breite vorhanden ist. Wenn das Knochenangebot zu gering ist werden spezielle Techniken zur Vermehrung des Knochenvolumens (Augmentation) notwendig. Oft ist dabei auch der der Einsatz von "Knochenersatzmaterialien" oder von transplantiertem Knochen erforderlich. Es kann auch notwendig sein, zunächst Knochen in einem ersten Schritt aufzubauen und erst nach einer 3- bis 9-monatigen Einheilphase die chirurgische Implantation durchzuführen. Da die Situation in Ihrem Munde keine genaue Auskunft über die knöchernen Verhältnisse der Kiefer zulässt, werden in der Regel Röntgenaufnahmen anfertigt. Meist werden auch spezielle Messchablonen hergestellt, um mit deren Hilfe das Knochenangebot im vorgesehenen Implantationsbereich ausmessen zu können. Implantation Eine Implantation wird in der Regel in örtlicher Betäubung (Spritze) vorgenommen, da diese für den Organismus deutlich weniger belastend und risikoreich ist als eine Vollnarkose. Die Implantation wird unter sterilen Bedingungen durchgeführt. Wenn die Betäubungsspritze wirkt, legt der Zahnarzt den Kieferknochen im Implantationsbereich frei und bereitet ihn für die Implantate vor. Zunächst wird eine passende Bohrung für ein jedes Implantat in den Kieferknochen eingebracht. Sodann wird das bzw. werden die Implantate in die vorbereiteten Bohrlöcher hineingedreht. Abschließend wird das Zahnfleisch wieder über den Implantaten vernäht. In der Regel wird dann sofort oder einige Tage später eine provisorische Versorgung angepasst , um die Lücke während des Einheilens der Implantate zu verschließen bzw. in Kippen der Nachbarzähne zu verhindern. Die Einheilphase dauert meist zwischen 2 und 6 Monaten, je nach zugrundeliegender Situation. Nach der Implantation Nach der Operation sollten sie nicht mehr selbst am Strassenverkehr teilnehmen ob als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer am besten ist es am Tag der Implantation eine Begleitperson mitzunehmen. Wenn die Betäubung nachlässt, können sich Schmerzen einstellen, die in der Regel schon am nächsten Tag abgklungen oder zumindest deutlich geringer sind. Schmerztabletten sind in deser Zeit eine sinnvolle Hilfe. Abhängig von persönlicher Veranlagung und Aufwand der Operation kann es zu teilweise ausgedehnteren Schwellungen kommen, die durchaus mehrere Tage anhalten können. Implantatfreilegung (bei gedeckt einheilenden Implantaten) Nach der Einheilzeit wird die Schleimhaut nach Lokalanästhesie durch einen kleinen Schnitt eröffnet und das Implantat durch einen Pfosten so verlängert, dass es aus dem Zahnfleisch ragt. Oft wirnd nun darauf ein Provisorium angefertigt oder der bisherige Zahnersatz oer das bisherige Provisorium entsprechend umgestaltet. Wenn die Schleimhaut nach der Freilegung verheilt ist, wird mit den Maßnahmen zur Herstellung des definitiven Zahnersatzes begonnen. Diese entsprechen im wesentlichen denen der vergleichbaren Versorgungen auf eigenen Zähnen. Nachsorge Am wichtigsten für die Langzeithaltbarkeit von Implantaten ist eine möglichst gute Mundhygiene. Implantate sind eher empfindlicher als die eigenen Zähne die man ja bereits verloren hat, dementsprechend sollte die Mundhygiene möglichst intensiviert werden. Regelmäßige Kontrolltermine und regelmäßige professionelle Zahnreinigung sind mehr als sinnvoll. |